Montag 12. September 2011 von Christian Johner
Man misst die Länge von Prozessen üblicherweise nicht in Metern. Wenn das Prozessdiagramm für eine kleine Operation über fünf Meter lang ist, dann erlaubt das jedoch erste Rückschlüsse – insbesondere wenn die eigentliche Operation nicht einmal 10cm davon einnimmt.
Spätestens nach den drei Tagen Prozessmanagement sind die Studierenden am Institut natürlich deutlich tiefer in die Prozessanalyse eingestiegen.

Sie erkennen redundante Arbeitsschritte. Sie identifizieren Tätigkeiten, die notwendig werden, um Fehler in vorausgegangenen Schritten zu kompensieren. Sie stoßen auf Medienbrüche und einige Absurditäten – die man schon immer so gemacht hat.
Wir üben nicht an künstlichen Lehrbuchfällen, sondern an Beispielen aus der täglichen Beratungspraxis unserer Referenten.
Nicht nur auf dieses Modul Prozessmanagement freuen sich die Studierenden des siebten Masterstudiengang, der just heute begonnen hat. Dazu sehr bald mehr…
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Freitag 9. September 2011 von Christian Johner
Zweimal pro Studienwoche gönnen wir uns einen Kaminabend. Einen Kamin gibt es zwar meist nicht, aber lehrreiche, gemütliche, kulinarische und abwechslungsreiche Veranstaltungen fast immer.
Heute haben wir die Möwe, ein kleines Fahrgastschiff, gemietet. Exklusiv für uns:

Ist das nicht wunderbar?
Student am Institut müsste man sein!
PS: Melden Sie sich doch bei Interesse an einer Bootsfahrt mit ergänzendem Studium!
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Donnerstag 8. September 2011 von Christian Johner
Im Namen des Volkes ergeht folgendes Urteil sagt die Richterin. Dann dürfen wir uns wieder setzen.
Mit den Studierenden des 6. Masterstudiengang sind wir heute am Sozialgericht. Was der Dozent, ein Richter, gestern noch in der Theorie erklärt hat, erleben wir heute hautnah: Deutsche Rechtsprechung.
Ein Mann verklagt das Jobcenter auf Erstattung seiner doppelten Haushaltsführung. Die auffallend gut vorbereitete Richterin trägt die Fakten minutiös vor. Es folgt die rechtliche Bewertung – die Parteien diskutieren die Anwendbarkeit von Paragraphen. Schnell wird klar, dass die Klage keinen Erfolg haben wird: In diesem Fall liegt es im Ermessen des Jobcenters, Leistungen zu erstatten. Dabei sei auf Sparsamkeit (beim Umgang mit Steuergeldern) und auf die rasche Eingliederung der “Kunden” (so nennen die Behördenvertreter die Empfänger von Sozialleistungen) ins Berufsleben zu achten. Beides habe die Behörde getan. Klage abgewiesen, nächster Fall.

Wir folgen noch zwei weiteren Prozessen, die einen Einblick in die Arbeit von Gerichten, aber auch in das Leben von Einkommensschichten erlauben, die man sonst nicht kennt. Alle “Kunden” klagen auf die Zahlung von mehr Arbeitslosengeld. Es sind teilweise traurige Fälle. Die ausländische Klägerin spricht kein Wort Deutsch. Ihr Sohn liegt im Sterben. Meldefristen wurden verpasst. Man streitet einmal um 150 EUR, im anderen Fall, ob 50 Euro Taschengeld angerechnet werden dürfen.
Mancher fragt sich, ob einige Empfänger von Sozialleistungen nicht mehr Engagement zeigen könnten. Weshalb ist eine Klägerin für 6 Wochen im Urlaub und lässt ihren Anwalt um 30 EUR vom Arbeitsamt kämpfen? Wäre es trotz einer schwierigen Familiensituation nicht zumutbar gewesen, mit einem Anruf bei der Behörde, von der man Geld erwartet, den vereinbarten Termin zu verschieben?
Hier vor Gericht wird gekämpft – aber mit Samthandschuhen. Gleichzeitig sind wir froh, in einem Sozialstaat zu leben, in dem man nicht so schnell untergehen kann.
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Montag 5. September 2011 von Christian Johner
Gewinner des Ausschreibens ist gezogen
Unsere Lottofee Corinna hat gezogen, unser Gewinner steht fest. Er hat eine Clubmitgliedschaft im Wert von 500 EUR gewonnen. Glückwunsch!

Interessiert wer der Gewinner ist? Der Glückliche arbeitet bei SIEMENS in der “Imaging & Therapy Division” in Forchheim. Dass ein SIEMENS-ianer gewinnt, ist statistisch gesehen nicht außergewöhnlich. Deren Mitarbeiter waren der Größe der Firma entsprechend vertreten. Dass ich ihn nicht kannte, hat mich eher überrascht. Denn unter den über 100 Teilnehmenden waren auch viele Studierende, Absolventen, Kunden, Partner und Freunde des Instituts.
Seien Sie nicht enttäuscht, wenn es nicht geklappt hat. Die Chance lag bei weniger als einem Prozent. Und nächstes Jahr starte ich die Umfrage erneut.
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Freitag 19. August 2011 von Christian Johner
Ein Blick hinter die Kulissen des Instituts
Liebe Leser meines Blogs,
heute habe ich eine Meldung in eigener Sache: Ich ziehe gerade die IT des Instituts auf neue leistungsfähigere Hardware um. Sie können daher trotz intensiven Testens auf den eine oder andere Fehler stoßen. Bitte melden Sie mir diese, das hilft mir. Sie erreichen mich unter der E-Mailadresse mail@<mein_nachname>.org.
Danke!
PS: Die Sache ist etwas komplexer, was diese Skizze illustrieren mag:

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Samstag 16. Juli 2011 von Christian Johner
Inzwischen sind die ersten Vorträge vom Institutstag online. Schauen Sie doch einfach mal rein.
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Freitag 15. Juli 2011 von Christian Johner
Ich danke Ihnen!
Bin ich glücklich, dankbar und stolz!
In den letzten Tagen erhalte ich eine Dankesmail nach der anderen. Sie alle bestätigen eines: Der diesjährige Institutstag war ein absoluter Erfolg! Einige Beispiele?
“Ihr Institutstag ist für mich definitiv eines der Highlights des Jahres, der nächste ist bereits in meinem Kalender eingetragen.”
“Während der gesamten Veranstaltung habe ich mich über die besondere Betreuung und die hervorragende Organisation gefreut.”
“Als Sie mit Ihrem Vortrag begonnen hatten war ich mir plötzlich im Klaren, warum es die richtige Entscheidung war zum Institutstag zu kommen.”
“Von der Villa Rheinburg und den dort beschäftigten Menschen geht eine intensive positive Ausstrahlung aus.”
“Ich hatte Gelegenheit einige Kontakte zu knüpfen und konnte diese auch bereits in laufende Projekte integrieren.”
“Es bedeutet mir sehr viel, mit Menschen zu arbeiten, die sehr kompetent, leidenschaftlich und erfolgreich sind, aber Ihre Menschlichkeit und Natürlichkeit bewahrt haben.”
“Der Tag war eine gute Investition und rundum einfach gelungen.”
“Interessanterweise haben Sie offensichtlich auch die Gabe, Menschen anzuziehen mit denen man sich gut unterhalten kann. Natürlich war auch die gesamte Zusammenstellung des Programmes, die Vorträge, die Pausen und das Abendprogramm sehr gelungen.”
Die Latte für das nächste Jahr hängt also hoch. 1000 Dank für Ihr Feedback! Es bedeutet mir viel und ist mir Anspruch und Herausforderung zugleich.
PS: Einige Vorträge folgen noch diese Woche zum Download,
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Montag 11. Juli 2011 von Christian Johner
Bilder zum Institutstag
Ich habe die Webseite zum Institutstag mit einigen Impressionen ergänzt. Im Lauf der Woche werde ich noch einige Vorträge hochladen – für all die Anwesenden als Gedächtnisstütze, für alle anderen als kleiner Trost
.
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Samstag 9. Juli 2011 von Christian Johner
Institutstag 2011: Ein rauschendes Fest
Ich kann es kaum glauben, dass er schon vorbei ist, der Institutstag, unser akademisches Sommerfest am Bodensee. Wir hatten einen phantastischen Tag. Wir das sind meine über 130 Studierenden, Alumni, Kunden und Freude des Instituts.

Vielleicht klingt es nach Übertreibung. Aber ich glaube, es war der bisher beste Institutstag. Die Ingredienzen sprechen auch für sich:
- Ein spannendes Thema: Innnovation, das die Referenten von allen Seiten beleuchteten. Mit unterschiedlichen Ansätze aber immer professionell.
- Traumhaftes Sommerwetter
- Ein erfrischender Wechsel aus Input für Geist (Referate), Körper (Spaziergang am Bodensee, vorzügliche Bewirtung) und Seele (Gespräche mit interessanten Menschen)
- Wunderbare Orte wie unsere stilvolle Villa und das in den Institutsfarben dekorierte Quartierszentrum
- Mit Tobias Bücklein ein Künstler der Extraklasse
- 15 Masterabsolventen, die von zwei erfolgreichen Jahren des Lernens und Sich-Weitentwickelns zeugen.

Nur eines bereitet mir Sorgen: Wie mag es mir gelingen, mit meinem Team diesen Institutstag nächstes Jahr zu toppen?

Zum Glück habe ich noch ein wenig Zeit zum Nachdenken – bis zum 6. Juli 2012!
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Donnerstag 7. Juli 2011 von Christian Johner
Es geht zu wie in einem Bienenstock: Die Techniker bauen die Soundanlage auf. Wir schleppen Stühle und Tische quer durch das Institut. Die ersten Gäste sind eingetroffen.
All das ist ein untrügliches Zeichen: Morgen steigt der große Institutstag!
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