Sie kennen die conhIT, den jährlich stattfindenden Branchentreff der Healthcare IT in Berlin? Dann wissen Sie auch, dass diese hochkarätige Kombination aus Fachmesse, Kongress und Akademie nicht kostenlos ist.
Dieses Jahr – und nur bis zum 31.01.2012 (!) – können Sie die Eintrittskarten für Fachmesse und Kongress kostenlos bestellen! Sie müssen nur den etwas kryptischen Link kennen: [hier klicken]. Sichern Sie sich gleich diese zeitlich befristete Chance!
Mein Tipp: Buchen Sie mindestens eins der Akademieseminare mit! Beispielsweise das zum Thema Geschäftsprozessmodellierung mit BPMN. Wer sich mit klinischen Workflows befasst, wer Abläufe in klinischen Informationssystemen abbilden möchte, sollte diese „state-of-the-art“ Modellierungssprache beherrschen. Denn, das ist zumindest meine Meinung: EPKs sind langsam „out“.
Normalerweise kostet solch ein erstklassiger halbtägiger Workshop 250 EUR. Mit sensationellen 75 EUR sind Sie dabei. Ich finde, das ist ein absolutes Schnäppchen. Übrigens: Diesen „Hands-on-Workshop“ begleite und orchestriere ich persönlich und gehe fest davon aus, dass er wie letztes Jahr bald ausverkauft sein wird.
Morgen ist es soweit, das erste CPMS-Seminar startet. Vier Tage werden Matthias, Sven und ich die Teilnehmer auf die Zertifizierungsprüfung vorbereiten.
Die Teilnehmer werden mit diesem Zertifikat Fachwissen bescheinigt bekommen über
die regulatorischen Grundlagen,
die normenkonforme Software-Entwicklung und IEC 62304,
das Risikomanagement nach ISO 14971,
das Usability Engineering nach IEC 62366,
die Medizinische Informatik und
Querschnittsthemen wie QM und Dokumentenmanagement.
Natürlich sind wir riesig gespannt, wir freuen uns darüber, dass die Initiative “Certified Professional for Medical Software” das alles geleistet hat:
Einen Verein gegründet.
Curricula geschrieben.
Prüfungsfragen entwickelt.
Akkreditierungsregeln erarbeitet.
Trainingsanbieter akkreditiert. Das ist Institut ist übrigens der erste!
Die erste Prüfungsorganisation akkreditiert, die am Freitag die Prüfung abnehmen wird.
Nadine Rimpp, die Organisatorin der MedConf hat heute ein schönes Video mit Impressionen zur MedConf 2011 gepostet. Viele bekannte Gesichter…
Übrigens, der Termin für die MedConf 2012 ist verschoben worden. Sie findet jetzt statt vom 25.-27. September 2012. Wie im vorletzen Jahr im NH-Hotel in München.
Vor einem Monat ist Steve Jobs gestorben. Welche Emotionen sich ihren Weg bahnten! Trauerveranstaltungen, 100.000e Kondolenzschreiben, Apple Stores als Orte der Trauer.
Die neu erschienene Biografie gibt uns einen groben Einblick nicht nur in die Denkweise des ehemaligen Apple-CEOs, sondern auch in die Art und Weise, wie dieser Konzern arbeitet, wie Kreativität dort nicht nur das Ergebnis eines Genius war, sondern in Unternehmensprozessen verankert ist. Eine besondere Rolle scheint der Chef-Designer Jonny Ive zu spielen. Man kann ihn während der Trauerfeier bei Apple sprechen hören. Sehen sich das Video zu dieser Veranstaltung ab Minute 47:30 an.
Ebenfalls sehr sehenswert und v.a. hörenswert ist der Auftritt von Norah Jones (Minute 23:00).
Es bereitet mir wirklich Freude und macht mich stolz: Auch bei der nächsten conhIT darf ich in meiner Rolle als “Präsident der Akademie” (hört sich cool an, oder?) zum Gelingen der Akademie beitragen. Konkret
war ich bereits an der Auswahl der für die Praxis relevanten Themen beteiligt,
helfe bei der Suche nach den besten Referenten
und unterstütze diese beim Formulieren von Lernzielen sowie
beim Erstellen und Umsetzen eines mediendidaktischen Fahrplans.
Unser Ziel besteht darin, die Kompetenzen möglichst vieler Teilnehmer zu verbessern, damit diese ihre beruflichen Herausforderungen schnell und erfolgreich meistern können.
Sicher ein hohes Ziel, aber ein anstrebenswertes. Erste Maßnahmen haben wir dafür bereits ergriffen:
Im nächsten Jahr werden wir mit neuen Gesichtern überraschen – und nicht den “üblichen Verdächtigen”.
Wir haben Themen aufgenommen, die bisher eindeutig zu kurz kamen.
Die Lernziele bestehen künftig weniger im Wissen, sondern mehr im Können.
Bereits während der Vorbereitungsphase haben wir mehrere Qualitätssicherungsstufen eingebaut.
Sie dürfen gespannt sein! Ich freue mich jedenfalls bereits jetzt, selbst wieder viel lernen zu dürfen.
Es gibt Einladungen, über die ich mich spontan freue. Es gibt welche, die ich sofort ablehne. Und es gibt wenige, bei denen ich nicht genau weiß, was ich denken soll.
Die Firma imbus hat mich zu ihrem Software QS-Tag am 2. und 3. November nach Nürnberg eingeladen. Das Motto dieser Veranstaltung lautet “Test und QS agil”.
An diesen zwei Tagen geht es – so zumindest mein Verständnis – darum aufzuzeigen, wie Agilität und Software-Qualitätssicherung zusammenpassen. Ich bin gebeten worden, am Ende des zweiten Tages eine Diskussionsrunde mit einem kurzen Vortrag einzuleiten, der die Agilität sehr kritisch hinterfragt.
Soll ich die Veranstaltung mit einem Eklat beenden? Sollte ich besser mit Begleitschutz anreisen? Natürlich beides nicht. Ich habe mir (hoffentlich ganz im Sinn des Veranstalters) das Ziel gesetzt, eine Diskussion anzuregen, die den Teilnehmer der QS-Tage hilft, die Agilität als ein Werkzeug zu verstehen. Als ein Werkzeug, um die Software-Qualität wirkungsvoll und effizient zu sichern – und nicht als Selbstzweck. Ein Werkzeug, das oft geeignet ist. Aber nicht immer. Ein Werkzeug, das man beherrschen muss – wie alle anderen Werkzeuge auch.
Ob ich mich über die Einladung von imbus freue? Und wie! Kommen Sie doch mit!
Zahlreiche Glückwünsche darf ich für meine Präsentation auf der MedConf entgegen nehmen. Meine Keynote hat gefallen. Darüber freue ich mich riesig, die Rückmeldungen machen mich stolz.
Eine gelungene Präsentation ist aber nicht (nur) die Folge von Talent – wie die meisten vermuten. Sie ist die Folge vielen Nachdenkens, wochenlanger Vorbereitung und kontinuierlichen Übens.
Ich selbst mag es nämlich auch nicht, zweitklassige Präsentationen über mich ergehen lassen zu müssen. Präsentationen, bei denen Referenten, mit Bullet-Points überladene PowerPoint-Folien lieblos vortragen. Besonders die offensichtliche mangelnde Vorbereitung und der mangelnde Willen, das Beste zu geben, empfinde ich als Zumutung für das Publikum.
Das Beste zu geben, zum Experten zu werden, darum dreht sich auch mein Vortrag. Sie können ihn unter www.medizinischesoftware.de herunterladen.