Vergessen Sie alles, was Sie bisher über Requirements-Engineering gelernt haben
Wenn Sie glauben, dass Sie das wahre Potential des Requirements-Engineerings erkannt haben und sogar anwenden können, so vermute ich, dass das nur teilweise zutrifft. Jedenfalls ging es mir so. Für mich war Requirements-Engineering immer etwas, das damit zu tun hatte, die Kunden nach ihren Anforderungen zu fragen und deren Antworten möglichst präzise zu erfassen, zu dokumentieren und nachzuvollziehen (Traceability). Das ist zwar nicht falsch, aber wer das glaubt, der verpasst das Beste!
Wer seine Kunden fragt, was sie brauchen, wird erfahren, was sie wollen. Und das ist nicht das gleiche! Thomas Geis, (nicht nur mein) persönlicher Requirements-Guru, hat mich begreifen lassen, dass das richtige Erfassen von Anforderungen in Wirklichkeit ein Innovationsprozess ist, der zu völlig neuartigen, ja revolutionären Produkten führt. Nachdem ich Thomas Geis einen Tag während des Masterstudiums zugehört hatte, wurde mir klar, welche Chancen ich während meiner Entwicklungszeit verpasst habe. Heute würden meine Produkte völlig anders aussehen. Heute weiß ich auch, dass GUI-Design nicht eine Frage des künstlerischen Designs, sondern das Ergebnis eines völlig logischen, von jedem erlernbaren Prozess ist. Wenn man es begriffen hat, ist es so einfach. Fast ärgere ich mich, über diese Fähigkeiten nicht schon früher verfügt zu haben. Inzwischen entwickle ich jedenfalls kein Produkt mehr, ohne Thomas Geis zu involvieren. Das ist für mich gut angelegtes Geld!
Machen Sie es besser als ich, vermeiden Sie unnötige Fehlentwicklungen, lernen Sie in nur zwei Tagen, was Innovation und Requirements-Engineering wirklich bedeuten. Und kommen Sie zu seinem einzigen öffentlichen Seminar am Institut im Jahr 2009. Melden Sie sich rasch an (dieses Seminar wird schnell ausverkauft sein) und lernen Sie Ihre jetzigen Produkte mit völlig neuen Augen zu sehen. Auch wenn es wehtut.
Vielleicht bringen Sie Ihr Produkt sogar als Fallbeispiel zum Seminar mit und fragen einen Profi um seine Meinung?
Wir sehen uns hoffentlich spätestens am 30. Juni in Freiburg!
Herzliche Grüße, Ihr Christian Johner