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	<title>E-Health &#38; Karriere &#187; IEC 62366</title>
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	<description>Christian Johners Blog für E-Health Professionals</description>
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		<title>E-Health &#38;amp; Karriere &#187; IEC 62366</title>
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	<itunes:author>E-Health &#38;amp; Karriere</itunes:author>
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		<title>Links zum Thema Usability</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 15:23:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Johner</dc:creator>
				<category><![CDATA[medizinische Software]]></category>
		<category><![CDATA[Gebrauchstauglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[IEC 60601-1-6]]></category>
		<category><![CDATA[IEC 62366]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute war ich wieder bei den „Normern“, genau gesagt im Arbeitskreis UK 811.4 „Ergonomie, Gebrauchstauglichkeit, Gebrauchsanweisung“. Dieser befasst sich mit der Weiterentwicklung der IEC 62366 und IEC 60601-1-6. Davon abgesehen, dass alleine die Diskussionen dort einen Besuch dieses Arbeitskreises wert sind, bin ich auf zwei relativ neue Dokumente aufmerksam gemacht worden, die im Kontext Gebrauchstauglichkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war ich wieder bei den „Normern“, genau gesagt im Arbeitskreis UK 811.4 „Ergonomie, Gebrauchstauglichkeit, Gebrauchsanweisung“. Dieser befasst sich mit der Weiterentwicklung der IEC 62366 und IEC 60601-1-6. Davon abgesehen, dass alleine die Diskussionen dort einen Besuch dieses Arbeitskreises wert sind, bin ich auf zwei relativ neue Dokumente aufmerksam gemacht worden, die im Kontext Gebrauchstauglichkeit und Medizinprodukte interessant sind. Daher wollte ich Sie gleich in diesem Blog informieren:<span id="more-842"></span></p>
<ol>
<li>Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat auch unter Mitwirkung von benannten Stellen das <a title="BAUA" href="http://www.baua.de/cae/servlet/contentblob/916390/publicationFile/59211/F2116-2.pdf">Ergonomiekompendium „Anwendung Ergonomischer Regeln und Prüfung der Gebrauchstauglichkeit von Produkten</a> veröffentlich.</li>
<li>Aus dem FDA-Umfeld stammt die <a title="AAMI HE75" href="http://www.aami.org/applications/search/details.cfm?webid=P749_D5514">ANSI/AAMI HE75:2009 &#8212; Human factors engineering &#8211; Design of medical devices</a></li>
</ol>
<p>Beide Dokumente konzentrieren sich nicht auf Software. Dafür enthalten sie konkrete Vorgaben zur Spezifikation der Gebrauchstauglichkeit von Produkten – im Gegensatz zur IEC 62366, die eine Prozessnorm ist. Und noch etwas ist beiden Dokumenten gemein: ein Umfang von mehreren hundert Seiten. Aber es kommen ja bald die Sommerferien…</p>
<p>Herzliche Grüße, Ihr Christian Johner</p>
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		<title>Webbased Training ist online!</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 10:05:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Johner</dc:creator>
				<category><![CDATA[medizinische Software]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
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		<category><![CDATA[webbased Training]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist geschafft, das webbased Training ist online! Darin erfahren Sie, welche Dokumentation Sie erstellen müssen, wenn Sie Software als Medizinprodukt entwickeln, qualitätssichern und „zulassen“ wollen. Ich gebe Ihnen Tipps dazu, wie Sie Ihre Dokumentenlandschaft normenkonform gestalten und dabei unnötige Arbeit und Redundanzen vermeiden können. Schauen Sie gleich rein! Ich wünsche Ihnen viel Spaß und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist geschafft, das webbased Training ist online! Darin erfahren Sie, welche Dokumentation Sie erstellen müssen, wenn Sie Software als Medizinprodukt entwickeln, qualitätssichern und „zulassen“ wollen. Ich gebe Ihnen Tipps dazu, wie Sie Ihre Dokumentenlandschaft normenkonform gestalten und dabei unnötige Arbeit und Redundanzen vermeiden können. <a title="Webbased Training" href="http://www.johner-institut.de/index.php?id=3339">Schauen Sie gleich rein</a>!</p>
<p><a href="http://www.ehealthkarriere.de/wp-content/uploads/2010/06/wbt-dokumentation-klein.png" rel="lightbox[801]" title="Webbased Training zur normenkonformen Dokumentation"><img class="alignnone size-full wp-image-802" title="Webbased Training zur normenkonformen Dokumentation" src="http://www.ehealthkarriere.de/wp-content/uploads/2010/06/wbt-dokumentation-klein.png" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Ich wünsche Ihnen viel Spaß und viele neue Erkenntnisse,<br />
Christian Johner</p>
<p>PS: Mit diesem webbased Training feiern wir ein Jubiläum: Es ist das 50.! Den Mitgliedern des Institutsclubs stehen alle diese Trainings zur Verfügung. <a title="Institutsclub" href="http://www.johner-institut.de/club/instituts-club.html">Beantragen Sie doch ganz unkompliziert und unverbindlich eine kostenlose Probemitgliedschaft</a>!</p>
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		<title>Goldene Rettungsringe</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 18:09:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Johner</dc:creator>
				<category><![CDATA[medizinische Software]]></category>
		<category><![CDATA[IEC 62366]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzungsanforderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Seminar]]></category>
		<category><![CDATA[Weinfest]]></category>

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		<description><![CDATA[Hätte ich doch nur den Mund gehalten, denke ich und ärgere mich darüber, dass ich meinem Tischnachbarn geantwortet habe. Geantwortet auf die Frage, was ich beruflich so mache. Und ich Leichtsinniger habe gehofft, mit der Antwort, die am langweiligsten klingt, nämlich „im Qualitätsmanagement“ die Diskussion im Keim zu ersticken. „Im Qualitätsmanagement!?“ ereifert sich der leicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hätte ich doch nur den Mund gehalten, denke ich und ärgere mich darüber, dass ich meinem Tischnachbarn geantwortet habe. Geantwortet auf die Frage, was ich beruflich so mache. Und ich Leichtsinniger habe gehofft, mit der Antwort, die am langweiligsten klingt, nämlich „im Qualitätsmanagement“ die Diskussion im Keim zu ersticken. „Im Qualitätsmanagement!?“ ereifert sich der leicht Angetrunkene „so mit ISO 9001 und so? Das ist doch alles ein Quatsch. Kenn&#8217; ich genau! Damit könnte man sogar Rettungsringe aus Gold produzieren“ geht der Spott weiter.</p>
<p>„Apropos Gold“ denke ich „Schweigen wäre Gold gewesen“ und trinke weiter mein Mineralwasser. <span id="more-787"></span></p>
<p>Aber ganz lässt mich der Vorwurf nicht kalt, man könne nach ISO 9001 Rettungsringe herstellen, die zwar jeden noch so guten Schwimmer zum Ertrinken bringen, aber damit jedes TÜV-Audit passieren. Und es ist auch Unsinn, denn die ISO 9001 (und für uns relevanter die ISO 13485) fordern ja explizit, dass man die Nutzungsanforderungen der Kunden erhebt. Und mir ist kein Kunde bekannt, der Rettungsringe benötigt, die untergehen. Wohlgemerkt benötigt, es geht nicht um die Wünsche der Kunden. Und schon gar nicht darum, was der Hersteller meint, was richtig sei.</p>
<p>Genau da liegt jedoch meist das Problem. Ich kenne nur sehr wenige Menschen, die wirklich in der Lage sind, systematisch Nutzungsanforderungen zu erheben. Einer dieser ist der (Mit-) Autor vieler Usability-Normen, Thomas Geis. Dass jeder diesen einfachen Prozess erlenen kann, wollte ich dem Angetrunkenen nicht mehr erklären. Auch habe ich ihn nicht auf das <a title="Seminar IEC 62366 konforme Gebrauchstauglichkeitsakte" href="http://www.johner-institut.de/seminare/usability-requirements.html">letzte Seminar dieses Jahr zum Erheben von Nutzungsanforderungen aufmerksam gemacht, das am 22./23. Juni in Konstanz stattfinden wird</a>. Mit Thomas Geis wohlgemerkt.</p>
<p>Meine Lektion habe ich gelernt: Nie wieder versuchen, auf einem Weinfest nüchtern zu bleiben. Man gibt einfach die falschen Antworten <img src='http://www.ehealthkarriere.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Herzlichst, Ihr Christian Johner</p>
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		<title>Sicher durchs Audit dank vollständiger Dokumentation</title>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 17:46:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Johner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[medizinische Software]]></category>
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		<description><![CDATA[„Können Sie mir in einem Satz sagen, welche Dokumente ich erstellen muss, um meine Software als Medizinprodukt zuzulassen?“ Diese Frage erreicht mich über meine kostenlose Hotline immer öfters. Meine Antwort darauf lautet „nein“. In einem einzigen Satz gelingt mir das nicht. Aber in 20 Minuten durchaus. Und genau deshalb habe ich ein webbased Training erstellt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Können Sie mir in einem Satz sagen, welche Dokumente ich erstellen muss, um meine Software als Medizinprodukt zuzulassen?“ Diese Frage erreicht mich über <a title="Kostenlose Hilfe" href="http://www.johner-institut.de/index.php?id=3325">meine kostenlose Hotline</a> immer öfters. Meine Antwort darauf lautet „nein“. In einem einzigen Satz gelingt mir das nicht. Aber in 20 Minuten durchaus. Und genau deshalb habe ich ein webbased Training erstellt, <span id="more-779"></span>das am nächsten Wochenende erscheinen wird und in dem ich eine Übersicht über die Dokumentenlandschaft schaffe. Danach wissen Sie, welche Unterlagen Sie auf jeden Fall brauchen. Sie wissen auch, welche der Normen diese Forderungen stellen. Sie wissen, dass viele der Forderungen der ISO 14971, der ISO 13485, der IEC 62304 und der IEC 62366 sich ergänzen und wie Sie Redundanzen vermeiden.</p>
<p>Dieses webbased Training ist meines Erachtens das einzige, erste und kompakteste, das es meines Wissens gibt. Und kostenlos ist es auch! Interessiert, dann schauen Sie am nächsten Montag hier vorbei.</p>
<p>Und wenn Sie noch mehr Tipps haben möchten, wie Sie Ihr Audit sicher bestehen, dann können Sie mich kostenlos fragen oder mich <a title="Seminar medizinische Software" href="http://www.johner-institut.de/seminare/med-software.html">bei meinem Seminar zu Medizinischer Software</a> am 24./25. Juni besuchen. Das ist übrigens die letzte Chance bis zum Frühjahr 2011.</p>
<p>Also bis sehr bald, herzliche Grüße<br />
Ihr Christian Johner</p>
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		<title>KIS-Hersteller: Die Schlinge zieht sich zu</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 08:47:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Johner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[medizinische Software]]></category>
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		<category><![CDATA[KIS]]></category>
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		<description><![CDATA[Jochen Kaiser, Sicherheitsbeauftragter der Uniklinik Erlangen und Dozent für IT-Security bei uns am Institut, hat mich auf einen interessanten Beitrag in der Huffington Post aufmerksam gemacht. Dieser bestätigt meine Einschätzung aus dem Jahr 2008, das Krankenhausinformationssysteme (KIS) ähnlich wie Medizinprodukte zu behandeln seien. Die FDA sieht das ähnlich. Hier die Kurzzusammenfassung des Beitrags: USA: Sechs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jochen Kaiser, Sicherheitsbeauftragter der Uniklinik Erlangen und Dozent für IT-Security bei uns am <a title="Institut für IT im Gesundheitswesen" href="http://www.johner-institut.de">Institut</a>, hat mich auf einen <a title="FDA considers regulating HIS" href="http://www.huffingtonpost.com/2010/02/23/fda-considers-regulating_n_474137.html">interessanten Beitrag in der Huffington Post</a> aufmerksam gemacht. Dieser bestätigt <a title="KIS ein Medizinprodukt?" href="http://www.ehealthkarriere.de/?p=43">meine Einschätzung aus dem Jahr 2008</a>, das Krankenhausinformationssysteme (KIS) ähnlich wie Medizinprodukte zu behandeln seien. Die FDA sieht das ähnlich. Hier die Kurzzusammenfassung des Beitrags:<span id="more-684"></span></p>
<ul>
<li>USA: Sechs Tote und 44 Verletzte durch KIS (insgesamt 260 Meldungen)</li>
<li>Zu den Fehlern zählen das Vertauschen von Informationen, Fehlzuordnungen von Daten zu Patienten und der Datenverlust</li>
<li>USA möchte 27 Mrd. USD ausgeben, damit bis 2014 alle Amerikaner eine elektronische Patientenakte haben</li>
<li>Die FDA hat noch nicht entschieden, wie stark die Entwicklung bzw. Inverkehrbringung reguliert werden soll. Eine Meldepflicht scheint sich aber in allen Fällen abzuzeichnen</li>
<li>Die Hersteller sind natürlich eher zurückhaltend, was neue Regulatorien betrifft. Allerdings meldet Cerner bereits freiwillig.</li>
</ul>
<p>Was mich an der Diskussion zumindest verwundert ist die Tatsache, dass die Hersteller erhöhte Anforderungen an die Produkt- d.h. Software-Qualität im Widerspruch zu schneller Innovation sehen. Genau das Gegenteil ist der Fall: Wenn die Hersteller doch endlich verstehen würden, dass durch ein sauberes Usability-Engineering ein wesentlicher Teil unnützer Entwicklungsaufwände gespart und durch ein State-of-the-art Software-Testing aufwendige Nachbesserungen vermieden werden könnten. Es mag werblich klingen, aber der Besuch eines <a title="Seminar IEC 62366 konforme Gebrauchstauglichkeitsakte" href="http://www.johner-institut.de/seminare/usability-i-iec-62366.html">Grundlagenseminars zum Usability-Engineering</a> oder zur <a title="Seminar medizinische Software" href="http://www.johner-institut.de/seminare/med-software.html">Entwicklung medizinischer Software</a>, wäre sicher hilfreich.</p>
<p>Ein Hoch auf bessere, sicherere und effizienter entwickelte klinische Informationssysteme! <img src='http://www.ehealthkarriere.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ihr Christian Johner</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mein erstes Mal bei den „Normern“</title>
		<link>http://www.ehealthkarriere.de/?p=665</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 08:12:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Johner</dc:creator>
				<category><![CDATA[medizinische Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[BfArM]]></category>
		<category><![CDATA[IEC 60601-1-6]]></category>
		<category><![CDATA[IEC 62366]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute war ich zum ersten Mal im Normungsgremium zur Usability, also bei denjenigen, die sich um die Weiterentwicklung der Normen IEC 60601-1-6 und IEC 62366 kümmern. Natürlich ging es auch um die Änderungen am 21.03., der Tag, an dem neue MPG in Kraft tritt. Ich empfand es als angenehm, wie lebendig die Diskussionen waren und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war ich zum ersten Mal im Normungsgremium zur Usability, also bei denjenigen, die sich um die Weiterentwicklung der Normen IEC 60601-1-6 und IEC 62366 kümmern. Natürlich ging es auch um die Änderungen am 21.03., der Tag, an dem neue MPG in Kraft tritt.<span id="more-665"></span></p>
<p>Ich empfand es als angenehm, wie lebendig die Diskussionen waren und mit welchem Sachverstand hier gearbeitet wird. Folgende Punkte erschienen mir bemerkenswert, waren für mich neu oder haben mich bestätigt:</p>
<ul>
<li>Jedes verkaufte Produkt ist eine (neue) Inverkehrbringung, auch wenn dieses Produkt seit Jahren unverändert produziert wird. Für diese unveränderten Altprodukte wird nach dem 21.03. in der Regel keine neue Konformitätsprüfung erwartet. Anders sieht es aus, wenn aus der Marktbeobachtungen hervorgeht, dass Risiken durch mangelnde Gebrauchstauglichkeit falsch eingeschätzt wurden oder dass sich die Risikoakzeptanz sich im Lauf der Jahre änderte.</li>
<li>Die Benutzer von Medizinprodukten (Ärzte, Pflegepersonal usw.) wissen meist nicht, dass es eine Meldepflicht beim BfArM für Vorkommnisse gibt. Das erklärt die niedrige Zahl gemeldeter Usabilty-bezogener Probleme.</li>
<li>Eine Doktorarbeit an der Uni Tübingen hat die Meldungen der Hersteller beim BfArM näher untersucht und herausgefunden, dass die Zwischenfälle zwar meist als technische Probleme gemeldet werden, doch tatsächlich zu 50% einen Usability-Bezug haben.</li>
<li>Die neue dritte Auflage der IEC 60601-1-6 ist die erwartete Version, welche nur noch aus dem Verweis auf die IEC 62366 besteht. Insofern wird die IEC 60601-1-6 aussterben.</li>
<li>Die nächste Version der IEC 62366 ist für 2012 geplant, das Gremium wird an Verbesserungsvorschlägen mitarbeiten. Und dazu möchte auch ich beitragen.</li>
</ul>
<p>Soweit aus der Welt der Normen</p>
<p>Ihr Christian Johner</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Uuups, meine Software ist bereits in Verkehr gebracht</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 11:53:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Johner</dc:creator>
				<category><![CDATA[medizinische Software]]></category>
		<category><![CDATA[IEC 62366]]></category>
		<category><![CDATA[ISO 13485]]></category>
		<category><![CDATA[klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[MDD]]></category>
		<category><![CDATA[Validierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer meiner Lieblingskunden kam auf die Idee, seine Software im Feldtest zu validieren, um so die entsprechenden gesetzlichen Forderungen nach Validierung zu erfüllen. Dabei hätte er sich um ein Haar strafbar gemacht. Doch wie kann man (medizinische) Software validieren? Schließlich fordern das alle relevanten regulatorischen Dokumente wie die Medizinprodukterichtlinie (93/42/EG), das MPG, die ISO 13485, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer meiner Lieblingskunden kam auf die Idee, seine Software im Feldtest zu validieren, um so die entsprechenden gesetzlichen Forderungen nach Validierung zu erfüllen. Dabei hätte er sich um ein Haar strafbar gemacht.<br />
Doch wie kann man (medizinische) Software validieren? Schließlich fordern das alle relevanten regulatorischen Dokumente wie die Medizinprodukterichtlinie (93/42/EG), das MPG, die ISO 13485, die IES 60601-1 und die IEC 62366 (Usability). <span id="more-601"></span></p>
<p>Wie bereits geschrieben versteht man unter Validierung die „Bewertung, ob ein Produkt den Anforderungen an Zweckbestimmung genügt“ (IEC 60601-1) bzw. die „Bestätigung […], dass die Anforderungen für einen spezifischen beabsichtigten Gebrauch oder eine spezifische beabsichtigte Anwendung erfüllt worden sind“ (ISO 13485/ISO9001). D.h. die Validierung setzt eine klar definierte Zweckbestimmung und valide Nutzungsanforderungen voraus. Daran scheitert es meistens, jedoch nicht bei meinem Kunden.</p>
<p>Sein Gedanke war eigentlich gut, im Feld zu prüfen, ob die Zweckbestimmung und Nutzungsanforderungen erfüllt sind. Schließlich fordert die IEC 62366 sogar, dass man „echte“ Benutzer involviert. Die Anwendung aber unkontrolliert in einem Feldtest zu prüfen, entspricht einer Inverkehrbringung. Das ist strafbar (bis zu 5 Jahre Gefängnis!).</p>
<p>Der richtige Ansatz wäre gewesen, diese Prüfung entweder in einer simulierten Umgebung wie einem Usability Lab oder in einer streng abgegrenzten klinischen Prüfung durchzuführen. An die klinischen Prüfungen sind aber einige Auflagen erfüllt. Gerade für Software bedarf es derer aber häufig nicht. Aus diesem Grund empfehle ich das Usability Lab. Wer einmal Hersteller beobachtet hat, wie sie betroffen, ungläubig und fassungslos die Benutzer mit Ihrer Software arbeiten sehen, wird eines nicht mehr vermuten: Dass ein Usability Lab nicht geeignet sei, Nutzungsprobleme zu identifizieren. Schneller und preisgünstiger erfährt man nicht, was viele bei einer Validierung eigentlich gar nicht wissen wollen: Die nackte und oft brutale Wahrheit über ihr Produkt.</p>
<p>Herzliche Grüße, Christian Johner</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was man alles falsch machen kann – die Begriffswelten der IEC 62366 und ISO 14971</title>
		<link>http://www.ehealthkarriere.de/?p=548</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 19:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Johner</dc:creator>
				<category><![CDATA[medizinische Software]]></category>
		<category><![CDATA[anomaler Gebrauch]]></category>
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		<category><![CDATA[ISO 14971]]></category>
		<category><![CDATA[vorhersagbarer Missbrauch]]></category>

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		<description><![CDATA[Warnung: Dieser Beitrag richtet sich nur an Personen, die für die Entwicklung oder Qualitätssicherung medizinischer Software verantwortlich sind Irrtum, anomaler Gebrauch, Aufmerksamkeitsfehler, vernünftigerweise vorhersagbarer Erinnerungsfehler, vorhersagbarer Missbrauch. Die Liste möglicher (Fehl-) Handlungen, welche die Norm zum Risikomanagement (ISO 14971) und die Norm zur Gebrauchstauglichkeit (IEC 62366) kennen ist lang. Obwohl beide Normen aufs engste miteinander [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Warnung: Dieser Beitrag richtet sich nur an Personen, die für die Entwicklung oder Qualitätssicherung medizinischer Software verantwortlich sind <img src='http://www.ehealthkarriere.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Irrtum, anomaler Gebrauch, Aufmerksamkeitsfehler, vernünftigerweise vorhersagbarer Erinnerungsfehler, vorhersagbarer Missbrauch. Die Liste möglicher (Fehl-) Handlungen, welche die Norm zum Risikomanagement (ISO 14971) und die Norm zur Gebrauchstauglichkeit (IEC 62366) kennen ist lang. Obwohl beide Normen aufs engste miteinander verzahnt sind, nutzen sie doch unterschiedliche Begriffe.</p>
<p><a href="http://www.ehealthkarriere.de/wp-content/uploads/2010/01/blog-usability-vorhersagbarer-missbrauch.jpg"></a><a href="http://www.ehealthkarriere.de/wp-content/uploads/2010/01/blog-usability-vorhersagbarer-missbrauch.jpg" rel="lightbox[548]" title="Taxonomie der IEC 62366"><img class="alignnone size-medium wp-image-549" title="Taxonomie der IEC 62366" src="http://www.ehealthkarriere.de/wp-content/uploads/2010/01/blog-usability-vorhersagbarer-missbrauch.jpg" alt="Taxonomie der IEC 62366" width="582" /></a></p>
<p><em><strong>Abb</strong>.: Taxonomie der Handlungen nach IEC 62366 (zum Vergrößern klicken)</em></p>
<p>Die IEC 62366 unterscheidet vernünftigerweise vorhersagbaren und vernünftigerweise nicht vorhersagbaren Gebrauch. Der normale Gebrauch schließt Nutzungsfehler explizit mit ein. Doch was ist mit dem vorhersehbaren Missbrauch, der laut ISO 14971 bereits in der Zweckbestimmung zu dokumentieren ist (ISO 14971 Kapitel 4.2)? Die IEC 62366 berücksichtigt diesen vorhersagbaren Missbrauch nicht, geht auch im entsprechenden Kapitel zur Spezifikation der Anwendung (5.1) nicht darauf ein. Wie passt das zusammen?<span id="more-548"></span></p>
<p>Die beiden Normen haben einen unterschiedlichen Geltungsanspruch. Die ISO 14971 möchte alle Risiken betrachtet wissen. Die von guten und von schlechten Anwendern, also auch Anwendern welche das Medizinprodukt missbräuchlich nutzen. So ein Missbrauch könnte darin bestehen, dass die Anwender es für einen nicht vorhergesehen Zweck benutzen, Sicherheitshinweise bewusst ignorieren oder es ohne entsprechende Ausbildung einsetzen, obwohl dies explizit gefordert ist.</p>
<p>Die IEC 62366 geht hingeben vom „guten Anwender“ aus. Sie betrachtet nur Fehler, die dadurch entstehen, dass der Benutzer etwas vergisst, unaufmerksam ist oder dass ihm ein Irrtum unterläuft. Bei einem Irrtum handelt der Nutzer in voller (und guter) Absicht, gefährdet damit aber einen Patienten oder Anwender. Dies könnte beispielsweise passieren, weil er das Produkt falsch verstanden hat. Die Norm spricht von einem „falschen mentalen Modell“.</p>
<p>Wie ist nun der vorhersehbare Missbrauch in die Taxonomie der IEC 62366 einzusortieren? Der vorhersehbare Missbrauch ist eine absichtliche und vorhersehbare Fehlhandlung. Also genau das, was die IEC 62366 als anormalen Gebrauch bezeichnet. In anderen Worten: Zu den Risiken, die Sie im Rahmen der ISO 14971 zu betrachten haben, zählen die Risiken durch</p>
<ol>
<li>anormalen Gebrauch (= vorhersagbarer Missbrauch)</li>
<li>Benutzungsfehlern (Irrtum, Erinnerungsfehler, Aufmerksamkeitsfehler) und</li>
<li>das fehlerhafte Medizinprodukt selbst (also ohne Korrelation zur Gebrauchstauglichkeit)</li>
</ol>
<p>Die meisten Auditoren legen den Fokus noch auf die Punkten 1 und 3. Ich beobachte aber, dass die Benutzungsfehler (Punkt 2) zunehmend ins Bewusstsein rücken.</p>
<p>Herzliche Grüße, Christian Johner</p>
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		<title>Todesurteil &#8220;Nichtkonformität wegen mangelnder Gebrauchstauglichkeit&#8221;</title>
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		<comments>http://www.ehealthkarriere.de/?p=521#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 16:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Johner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[medizinische Software]]></category>
		<category><![CDATA[Gebrauchstauglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[IEC 60601-1-6]]></category>
		<category><![CDATA[IEC 62366]]></category>
		<category><![CDATA[Seminar]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>

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		<description><![CDATA[Der GAU ist eingetreten: Ihr Auditor erklärt Ihr Medizinprodukt als nicht konform mit den grundlegenden Anforderungen, konkret mit den Forderungen nach Gebrauchstauglichkeit. Der Schaden für Sie, Ihr Entwicklungsteam und Ihre Qualitätssicherung ist riesig, die finanziellen Folgen unabsehbar, die Rufschädigung immens. Dabei hätten Sie dieses Desaster vermeiden können. Besonders Gebrauchstauglichkeit ist eine Qualitätseigenschaft, über die sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[endif]-->Der GAU ist eingetreten: Ihr Auditor erklärt Ihr Medizinprodukt als nicht konform mit den grundlegenden Anforderungen, konkret mit den Forderungen nach Gebrauchstauglichkeit. Der Schaden für Sie, Ihr Entwicklungsteam und Ihre Qualitätssicherung ist riesig, die finanziellen Folgen unabsehbar, die Rufschädigung immens. Dabei hätten Sie dieses Desaster vermeiden können.</p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-521"></span>Besonders Gebrauchstauglichkeit ist eine Qualitätseigenschaft, über die sich trefflich streiten lässt. Um genau diese Diskussionen zu vermeiden und einheitliche Bewertungsmaßstäbe zu erlangen, gibt es harmonisierte Normen. Wenn Sie diese Normen erfüllen, <em>muss </em>Ihr Auditor vermuten, dass Sie die grundlegenden Anforderungen der Medizinprodukterichtlinie 93/42 und damit des MPGs erfüllen.</p>
<p class="MsoNormal">Für die Gebrauchstauglichkeit gibt es gleich zwei harmonisierte Normen: Die IEC 60601-1-6 und die IEC 62366. Dabei ist die letztere die relevantere, weil die erste bis auf einen normativen Verweis auf die zweite ausgehölt wurde. Doch noch ist das Problem nicht gelöst: Sie müssen nun nachweisen, dass Sie die Forderungen der Norm erfüllen. Das geschieht üblicherweise über eine Zertifizierung. Dummerweise gibt es derzeit aber keine akkreditierte Institution, welche IEC 62366 Zertifikate ausstellen kann. Und bis das soweit sein ist, werden noch Monate ins Land gehen. Zu diesem Chaos demnächst mehr.</p>
<p class="MsoNormal">Was geschieht also in der Praxis? Die benannten Stellen / akkreditieren Institutionen prüfen im Rahmen der üblichen QM-Audits, ob Sie die Forderungen der Normen bezüglich Gebrauchstauglichkeit einhalten. Ohne dass Sie dafür eine separates Zertifikat erhalten. Dabei müssen Sie – das ist eine zusätzliche Forderung der ZLG – „Personal mit fundierten Kenntnissen in der Gebrauchstauglichkeit einzusetzen; [… was] im Rahmen von QM-Audits entsprechend nachzuweisen [ist]&#8220;. Und diesen Nachweis können Sie nur erbringen wenn Sie externe Fachleute einbinden oder sich durch eine Weiterbildung selbst qualifizieren.</p>
<p class="MsoNormal">Und genau dazu möchte ich Sie einladen: Kommen Sie zu unserem <a title="Seminar IEC 62366 konforme Gebrauchstauglichkeitsakte" href="http://www.johner-institut.de/seminare/usability-i-iec-62366.html">Seminar „IEC 62366 konforme Dokumentation“</a>, in dem Sie lernen, wie der gebrauchstauglichkeitorientierte Entwicklungsprozess (so einen Begriff gibt es nur in Deutschland, oder? <img src='http://www.ehealthkarriere.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) umzusetzen ist, wie man die Gebrauchstauglichkeit spezifiziert, verifiziert und validiert. In nur zwei Tagen erwerben Sie die wichtigsten Fähigkeiten und Kenntnisse und vermeiden so den Audit-GAU.</p>
<p class="MsoNormal">Ich freue mich auf Sie!</p>
<p class="MsoNormal">Herzliche Grüße, Christian Johner</p>
<p class="MsoNormal">PS: Hier die <a title="Seminar IEC 62366 konforme Gebrauchstauglichkeitsakte" href="http://www.johner-institut.de/seminare/usability-i-iec-62366.html">Beschreibung für das Seminar am 25.-26. Januar 2010</a></p>
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		</item>
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		<title>Der Institutsclub: Members only</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 17:27:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Johner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[medizinische Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[medizinische Software]]></category>
		<category><![CDATA[Gebrauchstauglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[IEC 62366]]></category>
		<category><![CDATA[Institutsclub]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereitet Ihnen die Entwicklung und die Anwendung medizinischer Software ebenso viel Freude wie mir? Nicht immer? Ja, ich gestehe, dass es manchmal schwierig ist, den ganzen technologischen Trends und den zahllosen gesetzlichen Vorgaben zu folgen. So sucht man sich das Wissen mühsam im Internet zusammen, liest Bücher oder Fachartikel. Title: Ausschnitt aus dem Webbased Training [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereitet Ihnen die Entwicklung und die Anwendung medizinischer Software ebenso viel Freude wie mir? Nicht immer? Ja, ich gestehe, dass es manchmal schwierig ist, den ganzen technologischen Trends und den zahllosen gesetzlichen Vorgaben zu folgen. So sucht man sich das Wissen mühsam im Internet zusammen, liest Bücher oder Fachartikel.<br />
<div class="pageview">
  <div class="pageviewhead">
    <img alt="View code" src="http://www.ehealthkarriere.de/wp-content/plugins/pageview/pageview.gif" width="48" height="48" align="left"/>

    <table>
      <tr>
        <td><strong>Title:</strong></td>
        <td><a title="View fullscreen" target="_blank" href="http://www.ehealthkarriere.de/wp-content/uploads/2009/11/Usability/player.html">Ausschnitt aus dem Webbased Training (WBT) 'Verifikation und Validierung der Gebrauchstauglichkeit'</a></td>
      </tr>
      <tr>
        <td valign="top"><strong>Description:</strong></td>
        <td>Klicken Sie auf 'Title', um das WBT in Vollansicht zu sehen.</td>
      </tr>
    </table>
  </div>

  <iframe src="http://www.ehealthkarriere.de/wp-content/uploads/2009/11/Usability/player.html" frameborder="0">Get a better browser!</iframe>
</div>
<p><span id="more-488"></span>Dabei können Sie Ihr Wissen einfach und bequem aktuell halten: Im <a title="Institutsclub" href="http://www.johner-institut.de/club.html">Institutsclub</a> finden Sie kurze, hochwertig aufbereitete und unterhaltsame Videos und webbased Trainings. Lernen Sie wann immer und wo immer Sie mögen: zuhause, am Arbeitsplatz oder in der Bahn. So wird die Informationsbeschaffung zu einer kurzweiligen Freude.</p>
<p>Probieren Sie es aus! Ich bin sicher, dass Sie viel Spaß haben werden. Genau wie es ein Teilnehmer schreibt: „Ich finde Ihre WBT&#8217;s [webbased Trainings] spitze! Ich werde dem  Club beitreten.“ Also, überzeugen Sie sich selbst:</p>
<ul>
<li>Sie können sich oben einen exemplarischen Ausschnitt aus einem Training zur Prüfung der Gebrauchstauglichkeit medizinischer Software ansehen.</li>
<li>Ich biete Ihnen eine einmonatige kostenlose und unverbindliche Probemitgliedschaft an. Sie müssen sich danach nicht einmal wieder abmelden: <a title="Institutsclub" href="http://www.johner-institut.de/shop/index.php/institutsclub.html">http://www.johner-institut.de/shop/index.php/institutsclub.html</a>.</li>
</ul>
<p>Melden Sie sich gleich im Institutsclub an und holen Sie sich Ihr aktuelles Wissen zur medizinischen Software und medizinischen Informatik.</p>
<p>Herzliche Grüße, Ihr Christian Johner</p>
<!-- PHP 5.x -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schnell zur IEC 62366-konformen Dokumentation</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 16:57:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Johner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[medizinische Software]]></category>
		<category><![CDATA[Gebrauchstauglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[IEC 62366]]></category>
		<category><![CDATA[Seminar]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>

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		<description><![CDATA[ist Ihnen schon aufgefallen, dass die benannten Stellen bei den Audits zunehmend die Gebrauchstauglichkeit der Medizinprodukte prüfen? Meist beginnt die Diskussion darüber, ob Ihr Produkt ausreichend gebrauchstauglich ist, während der Auditierung der Risikomanagement-Akte. Doch wie können Sie die Gebrauchstauglichkeit &#8220;beweisen&#8221;? Ein schneller und zielführender Weg besteht darin, das Produkt gemäß des in der IEC 62366 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ist Ihnen schon aufgefallen, dass die benannten Stellen bei den Audits zunehmend die Gebrauchstauglichkeit der Medizinprodukte prüfen? Meist beginnt die Diskussion darüber, ob Ihr Produkt ausreichend gebrauchstauglich ist, während der Auditierung der Risikomanagement-Akte. Doch wie können Sie die Gebrauchstauglichkeit &#8220;beweisen&#8221;?</p>
<p><span id="more-483"></span>Ein schneller und zielführender Weg besteht darin, das Produkt gemäß des in der IEC 62366 beschriebenen „gebrauchstauglichkeitsorientierten Entwicklungsprozesses“ zu entwickeln.</p>
<p>„Das kostet doch wieder jede Menge Zeit und Geld“ werden Sie denken „und die Dokumentation nervt bereits jetzt gewaltig“. Ich kann diese Ansicht sehr gut verstehen. Dabei können Sie damit sogar</p>
<ul>
<li>erheblich Kosten und Zeit sparen</li>
<li>völlig neue Produktideen gewinnen</li>
<li>Risiken, die Sie nach ISO 14971 abschätzen und beherrschen müssen, schneller und zuverlässiger finden</li>
<li>die teure klinische Validierung wesentlich verkürzen</li>
<li>teure Fehlentwicklungen vermeiden und</li>
<li>Anwender zu haben, die Ihr Produkt auch gerne und oft einsetzen.</li>
</ul>
<p>Mit Thomas Geis habe ich für Sie ein zweitägiges Seminar erarbeitet. Während dieses Seminars werden Sie die Grundstruktur Ihrer Gebrauchstauglichkeitsakte erarbeiten oder Ihre bestehende Akte auf mögliche Abweichungen untersuchen. Sie wissen danach genau, wie Sie Ihr Produkt auf Gebrauchttauglichkeit trimmen und prüfen, und wo Sie beim Produkt oder der Dokumentation noch nachbessern müssen. Mehr noch: Sie werden Ihre Produkte mit neuen Augen sehen.</p>
<p>Um genügend Zeit für Ihre Fragen und Ihre speziellen Anliegen zu haben, beschränken wir das Seminar auf 10 Teilnehmer. Buchen Sie es also gleich: <a title="Seminar IEC 62366 konforme Gebrauchstauglichkeitsakte" href="http://www.johner-institut.de/seminare/usability-i-iec-62366.html">http://www.johner-institut.de/seminare/usability-i-iec-62366.html</a>.</p>
<p>Beste Grüße, Ihr Christian Johner</p>
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		</item>
		<item>
		<title>IEC 62304 und IEC 62366 sind harmonisiert</title>
		<link>http://www.ehealthkarriere.de/?p=93</link>
		<comments>http://www.ehealthkarriere.de/?p=93#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 10:56:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cjohner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[IEC 62304]]></category>
		<category><![CDATA[IEC 62366]]></category>
		<category><![CDATA[medizinische Software]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange hat es gedauert, aber jetzt ist es soweit: die IEC 62304 ist seit dem 28.11.2008 harmonisiert, genau so die IEC 62366. Was bedeutet das für uns Softwareentwickler? IEC 62304 Die Medizinprodukterichtlinie (Medical Device Directive MDD) fordert seit November 2007, dass &#8220;bei Geräten, die Software enthalten oder bei denen es sich um medizinische Software an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange hat es gedauert, aber jetzt ist es soweit: die IEC 62304 ist seit dem 28.11.2008 harmonisiert, genau so die IEC 62366. Was bedeutet das für uns Softwareentwickler?</p>
<p><span id="more-93"></span></p>
<h3>IEC 62304</h3>
<p>Die Medizinprodukterichtlinie (Medical Device Directive MDD) fordert seit November 2007, dass</p>
<blockquote><p>&#8220;bei Geräten, die Software enthalten oder bei denen es sich um medizinische Software an sich handelt, die Software entsprechend dem Stand der Technik validiert werden muss, wobei die Grundsätze des Software-Lebenszyklus, des Risikomanagements, der Validierung und Verifizierung zu berücksichtigen sind&#8221;.</p></blockquote>
<p>Nun, wie soll man nachweisen, dass diese Forderungen erfüllt sind? Die kennt dazu das sogenannte Vermutungsprinzip. Man kann vermuten, dass ein Hersteller die grundlegenden Anforderungen an ein Medizinprodukt, darunter auch die eben genannte Forderung&#8221; erfüllt, wenn harmonisierte Normen eingehalten werden. Die IEC 62304 ist genau die dafür geeignete Norm.</p>
<p>Gilt auch der Umkehrschluss? Muss man sich nach IEC 62304 zertifizieren lassen, um Software als Medizinprodukt in Verkehr bringen zu dürfen? Diese Frage habe ich auch dem Leadauditor einer sehr großen benannten Stelle gestellt. Seine Antwort ist eindeutig: Nein, man muss sich nicht zertifizieren lassen. Die Überprüfung, ob Software gemäß eines Lebenszyklusmodells entwickelt wird, erfolgt üblicherweise im Rahmen einer ISO 13485 Zertifizierung, also der Überprüfung des Qualitätsmanagementsystems. Eine dezidierte Zertifizierung nach IEC 62304 ist nicht verlangt. Die Forderungen der MDD müssen aber erfüllt sein. Insofern ist die IEC 62304 zumindest als Checkliste und Hilfestellung mehr als nur zu empfehlen, wenn man die Prozesse und Methoden seiner Softwareentwicklung spezifizieren und leben möchte. An dieser Stelle möchte ich Professor Stettin und seinem Team gratulieren, die maßgeblich an der Stellung der 62304 beteiligt waren.</p>
<h3>IEC 62366</h3>
<p>Was wir Softwareentwickler am meisten unterschätzen, ist die Gebrauchstauglichkeit. Diese umfasst weit mehr, als das leicht verständliche Design einer Benutzeroberfläche. Das Usability-Engineering geht weiter darüber hinaus und betrachtet die kompletten Arbeitsabläufe, Arbeitssituationen und das Arbeitsumfeld, in denen das Produkt eingesetzt wird. Ein gutes Usability-Engineering birgt gleichzeitig ein immenses Innovationspotential. Als Folge dieser Unterschätzung sind inzwischen 70% aller Software-bezogenen Probleme Gebrauchstauglichkeitsprobleme, so inoffizielle Zahlen der FDA. Inzwischen wird der Gebrauchstauglichkeit auch in Europa zunehmende die Bedeutung beigemessen, die ihr eigentlich zusteht. Inzwischen ist die IEC 60601-1-6 (Gebrauchstauglichkeit elektrischer Medizingeräte) harmonisiert, und sei kurzen auch die IEC 62304 (Gebrauchstauglichkeit medizinischer Systeme), die als Nachfolgenorm der IEC 60601-1-6 gehandelt wird.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Dass die Entwicklung medizinischer Software zunehmend professionalisiert wird beobachte ich bei fast allen Herstellern. Die neuen Normen geben uns klare und wie ich finde hilfreiche Richtlinien.</p>
<p>Herzliche Grüße Christian Johner</p>
<p>PS: Wenn Sie mehr zu diesen Themen wissen wollen, so empfehle ich Ihnen eines meiner <a title="Webinare am Institut für IT im Gesundheitswesen" href="http://www.johner-institut.de/webinare/med-software.html">Webinare</a>, Seminare, z.B. zu <a title="Seminar medizinische Software" href="http://www.johner-institut.de/seminare/med-software.html">medizinischer Software</a> (nächstes am 16.02.) oder zur <a title="Seminar Usability" href="http://www.johner-institut.de/seminare/software-usability.html">Usability</a>, oder sogar die Mitgliedschaft im Club, in dem ich ab März regelmäßige Lehrvideos zu genau diesen Themen einstellen werde.</p>
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