Ghana Report #18 — Rote Erde
Mittwoch, 25. August 2010Zwar nicht ganz ausgeschlafen, aber frisch geduscht geht es mit dem Zug den letzten Teil der Reise Richtung Heimat. Zeit eine erste Bilanz zu ziehen:
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Zwar nicht ganz ausgeschlafen, aber frisch geduscht geht es mit dem Zug den letzten Teil der Reise Richtung Heimat. Zeit eine erste Bilanz zu ziehen:
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Über zwei wunderbare Überraschungen dürfen wir uns am Flughafen freuen. Damit hatten wir wirklich nicht gerechnet, denn der Tag hatte gar nicht so besonders begonnen.
Unser Fahrer John hat heute einen anstrengenden Tag. Der erste Teil der Rückreise beginnt: Acht Stunden dauert die Fahrt nach Accra. Ich habe nicht mehr ganz so viel Angst wie auf der Herfahrt. Das liegt auch daran, dass John inzwischen besser fährt. Unser König Ben Brafi hat ihm die meisten Verkehrsschilder und die Grundzüge des Überholens erklärt. Zwar bin ich davon überzeugt, dass John schlecht sieht, aber wenigstens fährt er nicht mehr immer auf der Straßenmitte. (weiterlesen…)
Heute steuern wir insgesamt vier Kliniken bzw. „Krankenhäuser“ an. Einen Arzt bekommen wir zwar nicht zu sehen, dafür die immer gleichen Probleme:
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„Good Morning, Massa“ begrüßt mich der Fahrer. Ich habe es aufgegeben zu bitten, nicht Massa genannt zu werden. Schon einmal etwas von political correctness gehört? Zwar sind die Hierarchien für mich nicht ganz zu durchschauen, aber sie sind offensichtlich existent: (weiterlesen…)
Es ist schnell Nacht geworden – richtig dunkel. Keine Straßenlaterne spendet Licht. Grillen zirpen, und für einen Moment steigt ein fast romantisches Afrika-Gefühl in mir auf. Ich denke an Tania Blixens “Jenseits von Afrika”: „Ich hatte eine Farm, am Fuße der Ngong-Berge…“.
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„Professor Christian? – Professor Christian?“. Langsam dringt es in mein Bewusstsein durch, dass ich gemeint bin. Es ist kurz nach sieben Uhr. Abends. Völlig übermüdet scheine ich in einen tiefen Schlaf gefallen zu sein.
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Good things first: Wir leben. Wir sind körperlich gesund. Wir hatten etwas Ähnliches wie ein Hotel zum Übernachten. Und wir haben noch nicht aufgegeben. Denn der gestrige Tag hatte noch mehr zu bieten, als bisher berichtet:
Quietschende Reifen. Ein schwerer Schlag. Mein Kopf donnert an die Rücklehne. Glassplitter fliegen umher. Mein Rucksack wird aus dem Auto geschleudert. Dann Stille. Thomas, bist Du unverletzt? (weiterlesen…)
Auf geht’s. Ich bin gespannt, was wir heute erreichen können. Auch wenn der gestrige Abend mir einmal mehr klar gemacht hat, dass die Aufgaben nahezu unlösbar sind. (weiterlesen…)