Archiv für die Kategorie ‘Gesundheitswesen’

Ghana Report #5

Mittwoch, 17. Februar 2010

Starke Bauchkrämpfe lassen keinen Zweifel: Das Frühstück hätte ich besser stehen lassen sollen. Im Nachbarhaus braut sich hingegen ein wirklicher medizinischer Notfall zusammen. Lautes Geschrei erhebt sich. Binnen weniger Minuten haben sich Dutzende Menschen versammelt. Drei Männer schleppen eine schreiende Frau in ein altes Auto und brausen davon. Am Mittag erfahren wir, was passiert ist.

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Daran hatte ich nicht gedacht…

Freitag, 12. Februar 2010

In bereits zwei Blogs hatte ich meiner Sorge Ausdruck verliehen, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis auch Krankenhäuser und Klinikketten durch Datendiebe erpresst werden. Leider hatte ich einen wichtigen erpressbaren Teilnehmer des Gesundheitswesens übersehen: Die Krankenkassen. Jetzt ist es passiert:

Daran hatte ich nicht gedacht…

Grüße, Christian Johner

Ein gelöschter Beitrag

Freitag, 05. Februar 2010

Mein letzter Beitrag war gerade mal 3h online, als ich ihn wieder entfernen musste. Darin hatte ich über das aktuelle Thema „Steuer-CD“ geschrieben und erklärt, wie DLP (Data Loss Prevention) funktioniert. Die Schilderung, wer mit welcher Bank welchen Ansatz fährt und welches Produkt wählt, war aber wohl zu präzise.

Interessanterweise haben nicht die Kliniken mit dem Artikel Bauchweh gehabt, sondern die Banken. Die Priorität, die viele Krankenhäuser und Klinikketten dem Thema DLP zuweisen, erscheint mir aber als das „heißere Eisen“. Die erste Erpressung durch die Veröffentlichung von Patientendaten steht uns offensichtlich erst noch bevor…

Mit besorgten Grüßen, Christian Johner

Datenschutzskandale: Haben die Krankenhäuser bisher Glück gehabt?

Montag, 19. Oktober 2009

Was für ein schwarzer Tag für den Datenschutz! Gleich in drei Beiträgen berichtet Spiegel Online über Datendiebstahl:

Das Muster ist immer das gleiche: Daten werden gestohlen oder geraten auf anderen Wege in falsche Hände. Anschließend bemühen sich die Firmen um Schadensbegrenzung. Die entwendeten Daten enthalten meist den Namen und die Anschrift der Kunden, in manchen Fällen Informationen über Kreditkarten oder abgeschlossene Verträge.

Könnte so etwas in Krankenhäusern auch passieren? Es gibt einige Gründe die dafür sprechen:

  • Die Krankenhaus IT ist bestimmt nicht so sehr auf Sicherheit getrimmt wie eine Bank.
  • Patientendaten sind nicht nur für Versicherungen interessant: Die Information, ob ein Patient privat oder gesetzlich versichert ist, lässt gewisse Rückschlüsse zu.
  • Krankenhäuser haben nicht nur im Vergleich zu einer Online-Bank einen hohen Publikumsverkehr. Sich im Krankenhaus Zugang zu einer Netzwerksteckdose oder gar zu Servern zu verschaffen, dürfte keine besondere Hürde darstellen.
  • Es gibt in den meisten Krankenhäusern keinen Sicherheitsbeauftragten. Erlangen ist hier leider eine rühmliche Ausnahme.
  • Die Versuchung, eine Klinikkette zu erpressen, ist hoch. Denn der Imageverlust wäre für die Betreiber immens.

Ich möchte bestimmt nichts heraufbeschwören. Aber die Befürchtung, dass Spiegel Online bald einen Datenskandal im Gesundheitswesen aufdeckt, habe ich schon.

Beste Grüße, Christian Johner

Sichern Sie sich 1000,- EUR Preisvorteil für den Masterstudiengang!

Samstag, 22. August 2009

Etwa seit dem Institutstag Anfang Juli waren die Plätze für den berufsbegleitenden Masterstudiengang „IT im Gesundheitswesen“ wieder vergeben. Ich habe mich daraufhin entschieden, zwei zusätzliche Studienplätze einzurichten. Die Zulassungsverfahren für diese Bewerber laufen derzeit an der Donau-Universität in Krems. Um für den Fall einer Nichtzulassung weiteren Bewerbern die Chance zu geben, haben wir eine Warteliste eingerichtet. Diejenigen, die nicht zum Zug kommen werden, haben dafür im nächsten Studiengang (2010-2012) Vorrang. Für diesen sechsten Studiengang gibt es ebenfalls Bewerber, deren Zulassungsverfahren bereits läuft – über ein Jahr vor Beginn!

Die Donau-Universität plant für den nächsten Studiengang eine Preiserhöhung von ca. 1000,- EUR. All denjenigen, die sich bis Dezember für dieses Studium bewerben, sage ich aber den diesjährigen Preis zu. Geben Sie mir einfach Bescheid, wenn Sie Interesse haben. Falls Sie unsicher sind, empfehle ich Ihnen einen Schnuppertag am Institut, beispielsweise am 08. oder am 21. September, bei dem Sie nicht nur mit mir, sondern auch mit Studieren sprechen können. Dabei können wir abwägen, ob und wenn ja wie, Sie das Studium persönlich und in Ihrer Karriere beflügeln kann. Schicken Sie mir eine Nachricht, ich freue mich von Ihnen zu hören!

Herzliche Grüße, Ihr Christian Johner

Institut auch in Konstanz

Mittwoch, 01. April 2009

Lange habe ich davon geträumt, nun wird dieser Traum Realität: Ein Villa als Ort des gemeinsamen Lernens. Und das direkt am Wasser!

Impression

In meiner Heimatstadt Konstanz bin ich fündig geworden. Die Villa Rheinburg liegt in einem kleinen Park direkt am Seerhein, also dem kurzen Flussabschnitt des Rheins, der den Bodensee vom Untersee trennt. Die Jugendstilvilla liegt zentral in Konstanz und bietet neben einfachen aber preisgünstigen Übernachtungsmöglichkeiten wunderschöne Räume zum Lernen und Arbeiten.
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Die EU und das deutsche Gesundheitswesen

Freitag, 13. März 2009

Eigentlich liegt es in der Verantwortung der einzelnen EU-Mitgliedstaaten, ihre Gesundheitssysteme zu betreiben und weiter zu entwickeln. Dennoch haben die Beschlüsse in Brüssel direkten Einfluss, auch auf das deutsche Gesundheitswesen. Wer könnte uns besser informieren als Dr. Danner, der in Brüssel die deutschen Sozialversicherungen vertritt und ein intimer Kenner der Materie ist. Ich bin sehr stolz darauf, ihn als Referenten für das Institut gewonnen zu haben. Am Rande seiner Vorlesung konnte ich ihn kurz interviewen. Hören Sie rein!

Herzliche Grüße, Ihr Christian Johner

 
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Klassifikationen 2009

Samstag, 21. Februar 2009

Das neue Jahr ist schon ein paar Tage alt. Die Änderungen, die 2009 an den Klassifikationen wie dem ICD- und OPS-Katalog und v.a. mit der Einführung des MorbiRSA gekommen sind, halten uns aber noch in Atem. Ich hatte die Möglichkeit, mit Dr. Zaiß zu sprechen, dem leitenden Medizincontroller der Uniklinik Freiburg, der auch beim DIMDI diese Änderungen vorantreibt.

Hören Sie einfach rein.

Herzliche Grüße, Ihr Christian Johner

 
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Gesundheitswesen: Wir sind die Größten!

Samstag, 18. Oktober 2008

Wir “E-Health-er” haben klug gewählt: Wir  haben uns für den größten Wirtschaftszweig entschieden und innerhalb dessen – mit der IT – für einen stark wachsenden Bereich.

Die ad-hoc-news berichten in Ihrer gestrigen Ausgabe, dass in Baden-Württemberg 11,2% der Beschäftigten dem Gesundheitswesen zuzuordnen sind. Das sind mehr Beschäftigte als im Maschinenbau einschließlich Automobilindustrie, die mit Daimler/Mercedes, Audi und Porsche sowie Zulieferern in Baden-Württemberg sicher nicht unterrepräsentiert ist.

Der Tatsache, dass die Ausgaben für das Gesundheitswesen kontinuierlich steigen, kann man zumindest die gute Seite abgewinnen, dass unsere Arbeitsplätze nicht generell bedroht sind. Damit haben wir aber die besondere Verantwortung, mit den Geldern der Allgemeinheit gut zu haushalten. Und dazu wollen wir  beitragen – auch mit Hilfe der IT.

In diesem Sinn, ein wunderschönes Wochenende

Ihr Christian Johner

Der “Johner-Haas”, das neue Standardwerk?

Sonntag, 12. Oktober 2008

Nach ziemlich genau einem Jahr geht eines meiner aufwendigsten Projekte der Vollendung entgegen: Mit Professor Peter Haas und einem Team aus über 20 Autoren habe ich ein Buch geschrieben: Das Praxis Handbuch IT im Gesundheitswesen. Es wendet sich an alle, die an der Nahtstelle von IT und Gesundheitswesen arbeiten. An Personen, die mit der Spezifikation, Entwicklung, Einführung und dem Betrieb von IT-Systemen beispielsweise in Krankenhäusern betraut sind. D.h. Krankenhaus IT-Leiter, Entwickler medizinischer Software, Ärzte, Qualitätsmanager in Krankenhäusern, Verwaltungsleiter und Menschen, die IT-Projekte im Gesundheitswesen leiten, sollten sich dieses Buch unbedingt vormerken.

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