Beim ersten Blick auf das Bild machen Sie sich vielleicht er(n)ste Sorgen um meinen Gemütszustand. Sie können aber beruhigt sein, ich bin nicht in eine frühkindliche Phase zurückgefallen, auch glaube ich nicht, eine Prinzessin zu sein.
Mir war jedoch nicht klar, zu was dieses Spielzeug geradezu prädestiniert ist: Zum Üben der eigenen Fähigkeit, Blackbox-Testverfahren anzuwenden. Wie würden Sie vorgehen? Welche Teststrategie würden Sie anwenden, um geeignete Testfälle abzuleiten?
Beim Workshop mit Christian Graf, der im Rahmen der SQ-Days in Nürnberg stattfand, haben wir genau das geübt. Wir fragen uns: Bei welcher Funktion kann man das zustandsbasierte Testen anwenden? Oder ist doch eher das Testen mit Entscheidungstabellen zu bevorzugen? Oder lieber das Testen mit Äquivalenzklassen?
Bald ist uns klar: Für alle Verfahren finden sich Anwendungsfälle. Der Prinzessinnen-Laptop dient einfach als ein perfektes Hilfsmittel, um beim Testen in Übung zu bleiben. Denn ein Tester-Zertifikat zu absolvieren und das Wissen selbst anzuwenden, sind zwei paar Stiefel – wie uns allen bei dem ausgezeichneten Workshop schmerzhaft bewusst wird.
Ihnen sagen Begriffe wie entscheidungstabellen- und zustandsbasiertes Testen nichts? Sind Äquivalenzklassen beim Testen für Sie etwas Neues? Dann sollten Sie sich die webbased Trainings im Institutsclub ansehen. Dank einer vierwöchigen Probemitgliedschaft können Sie das ebenso kostenlos wie unverbindlich tun. Beantragen Sie gleich Ihre Probemitgliedschaft. Sie gehen kein Risiko ein, das System meldet Sie nach vier Wochen einfach wieder ab. Es sei denn Sie wünschen explizit eine Vollmitgliedschaft. Das ist doch fair, oder?
Der Institutsclub und die Prinzessinnen-Laptops als perfektes Gespann: Erst das Wissen, dann das Üben.
Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll, als ich die Zahlen höre, die Professor Spillner berichtet.
Er stellt die Ergebnisse einer großen Umfrage zur Softwarequalität vor, die Sie sich teilweise auf der Seite http://www.softwaretest-umfrage.de ansehen können. Eines der Ergebnisse fehlt aber noch dort, nämlich die Anzahl der Unternehmen, die nach eigenen Angaben keinem Entwicklungsprozess folgen, weder einem phasenorientierten noch einem agilen:
15% aller Medizintechnikhersteller bekennt sich zu dieser Gruppe. Dass das völlig illegal ist, ist die eine Sache. Dass das aber nur die Spitze des Eisbergs darstellt, eine andere.
Ich verstehe nicht, wie man im 21. Jahrhundert Dinge ignorieren kann, die Studenten im dritten Semester lernen. Wenn dieses “Drauflos-Programmieren” wenigstens schneller zum Ziel führen würde. Es führt aber nur ins Chaos, es macht die Entwicklung aufwendiger und teurer, das Audit zum Russischen Roulette, und über die entstehende Qualität möchte ich gar nichts sagen.
Gleich zwei Experten dürfen wir am Institut zu einem Kamingespräch begrüßen, den Arzt Dr. Dambe und den Medizininformatiker Dr. Wache. Beide verantworten bei der Firma Meierhofer das Produktmanagement.
Zu den Kaminabenden laden wir Hersteller ein, um ein noch besseres Verständnis für aktuelle Technologien und Produkte zu erlangen.
Dabei geht es ebenso ums Lernen wie ums Aufbauen von Netzwerken. Beim gemeinsamen Abendessen und einem Gläschen Rotwein zum Abschluss des Abends gelingt das ebenso leicht wie schnell. Besonders wenn man so unglaublich nette Referenten wie die beiden Doktores von Meierhofer begrüßen darf.
Beim Review der Architekturdokumente meiner Kunden stoße ich meist bereits nach wenigen Minuten auf Abweichungen. Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwer, die Forderungen der IEC 62304 einzuhalten. Diese verlangt im Wesentlichen nur fünf Dinge:
Das kann man an einer Hand abzählen.
Wenn Sie mehr Details wissen wollen, dann sehen Sie sich doch einfach die webbased Trainings zur IEC 62304 im Institutsclub an. Das können Sie Dank der Probemitgliedschaft im Institutsclub kostenlos und unverbindlich tun. Melden Sie sich gleich an.
Nadine Rimpp, die Organisatorin der MedConf hat heute ein schönes Video mit Impressionen zur MedConf 2011 gepostet. Viele bekannte Gesichter…
Übrigens, der Termin für die MedConf 2012 ist verschoben worden. Sie findet jetzt statt vom 25.-27. September 2012. Wie im vorletzen Jahr im NH-Hotel in München.
“Das wird noch Konsequenzen haben!” höre ich manchmal Menschen schimpfen, ohne dabei klar zu stellen, was diese Konsequenzen sein mögen.
Da ist die FDA klarer: In ihrem Gruselkabinett ist alles dabei. Vom Veröffentlichen all der Schandtaten, bis zur gewaltsamen Werksschließung, vom Importverbot bis zum Einsammeln aller Produkte durch US-Marshalls – auf Kosten des Unternehmens versteht sich.
Vielleicht ist es doch besser, wenn man sich an die Spielregeln der FDA hält. Welche das sind, speziell in Bezug auf das QM-System und 21 CFR part 820, lernen Sie im nächsten webbased Training im Institutsclub.
Melden Sie sich gleich an. Gerne auch via einer vierwöchigen absolut kostenlosen und unverbindlichen Probemitgliedschaft. Damit gehen Sie überhaupt kein Risiko ein (Sie müssen sich nicht einmal wieder abmelden) und erfahren es als erste(r), sobald das Training online ist.
Lernen Sie gleich unseren Nachwuchs beim Workshop am 18. November kennen!
Nach Monaten der Entwicklung ist es nun soweit, unser neustes Softwareprodukt ist geboren. Das RiskPack!
Endlich gibt es ein Werkzeug, das vollständig in MedPack und damit in Polarion integriert ist. Sie können mit dem RiskPack den vollständigen Risikomanagementprozess dokumentieren – 14971-konform.
Diese hohe Integration erspart in die redundante Dokumentation. Sie erspart Ihnen die aufwendige “Traceability”. Und Ihr Auditor wird es lieben!
Was sich wie ein Horrorszenario anhört, das nicht einmal die pessimistischsten deutschen Pädagogen zeichnen können, ist harte Realität – in Ghana. Und für unsere Vereinsvorsitzenden Thomas und Hildegard, denn sie sind hier für ein paar Tage die Lehrer.
Gestartet wird der Unterricht mit einem Gebet und dem Singen der Schulhymne. Dann heißt es, mit 350 Schülern die Möglichkeiten des “Mobile Learning” zu erarbeiten. In Kleingruppen, die fast übereifrige “Assistants” betreuen, wird diskutiert und geschrieben. Eine scheppernde Mikrofonanlage und der aus Deutschland importierte Beamer sind Gold wert. Faszinierend ist auch die absolute Disziplin der Schüler.
In manchen Situationen nimmt der Workshop jedoch unerwartete Wendungen. Beispielsweise melden sich bei jeder Abfrage, wer ein Handy besitzt, weniger Schüler. Erst ein Lehrer klärt auf: Die Schüler glauben, dass sie ein Mobiltelefon geschenkt bekämen, wenn sie sich nicht melden. Tatsächlich ist der Prozentsatz der Handybesitzer nämlich sensationell hoch: Bei 100%! Nur die Möglichkeit damit aufs Internet zuzugreifen wird weniger genutzt: von etwa 20%.
Wie notwendig es ist, den Schülern Materialien bereitzustellen, wird immer offensichtlicher. Es fehlt am Elementarsten wie anatomische Zeichnungen und Fotos für den Anatomieunterricht. Wie will man Anatomie ohne solche Materialien lehren und lernen?
Die Mission des Vereins, genau diesen Missstand mit Hilfe der IT zu bekämpfen, ist und bleibt eine erstrebenswerte.
Wissen Sie, von wem ich gelernt habe Schädel-CT-Bilder zu verstehen und in Ansätzen zu diagnostizieren? Von einer Friseurin! Klingt unglaublich ist aber wahr:
Die Friseurin musste Ihren Beruf aufgeben und fing als Arztgehilfin in einer radiologischen Praxis an. Dann hieß es, sie solle beim CT helfen. Und nach ein paar Monaten fuhr sie die Untersuchungen alleine. Die Ärzte mussten nur noch befunden. Nachdem sie aber Jahre gearbeitet und 1000e Schädel-CTs gesehen hatte, wusste sie besser als alle Assistenzärzte, was die richtige Diagnose war. Sie begann sogar, die jungen Mediziner auszubilden.
Kein Zweifel: In Ghana läuft manches anders. Auch Radiointerviews, die der Vorstand “unseres” Vereins “Healthcare IT for Africa” geben muss:
Weshalb das Interview vorbereiten? Weshalb auf Englisch anmoderieren? Nach einer kurzen Einführung, die der Radiomoderator auf TWI gibt, eine der Landessprachen, heißt es nur “Erkert”. Und dann ist Thomas “on air”. Bei Radio “FM 92,7″.
Sicher nichts für schwache Nerven, solche Situationen so spontan meistern zu müssen. Aber Thomas schafft auch das: ein 45 minütiger Beitrag im ghanaischen Radio.
Entwicklungshilfe benötigt eben Universalbegabte. Zum Glück haben wir mit unseren Vorständen Thomas und Hildegard die richtigen an Bord…